Guten Leim
Guten Leim einzukaufen, das ist auch für den Bastler etwas Wichtiges. Kennzeichen für die Güte:
Er muss sehr hart sein (bruchfest), er soll einen hellen, klappernden Ton geben, wenn man aufschlägt, er soll durchsichtig und hell erscheinen.
Ist die Oberfläche frei von Blasen und Flecken und bricht sie glatt durch, so ist das ein gutes Zeichen; auch dünne Tafeln sind meist vorzuziehen, ebenso wie man unangenehm duftenden Leim stets zurückweisen sollte.
Wichtig ist freilich dann die zweckmäßige Zubereitung des Leimes:
Man erweiche den Leim zuerst in kaltem Wasser vollständig. Dann schmelze man ihn, aber ja nicht so, dass der Tiegel mit dem offenen Feuer in Berührung kommt; der Leim verliert sonst erheblich an Klebkraft. Man setzt den Tiegel in ein Wasserbad und läßt den Schmelzprozess durch das um die Tiegelwandungen siedende Wasser vollziehen.
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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. Unter Umständen ist hier von Chemikalien die Rede, bei denen sich herausgestellt hat, dass sie giftig sind. Daher muss du dich auf jeden Fall erst kundig machen, was es mit den einzelnen Chemikalien auf sich hat und welche Sicherheitsvorkehrungen nötig sind, bevor du sie anwendest!
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