Holzschemel


Der bekannte, in der Abbildung dargestellte Schmel ist bei der Hausfrau sehr beliebt, da er leicht und unverwüstlich ist, sich also gut zur Verwendung in der Waschküche oder im Garten eignet.


Die Platte, 25x40 cm groß, sei aus einem kräftigen 2,5 bis 3,5 cm starken Brett gefertigt. Das Griffloch wird hergestellt, indem wir mit einem 2 cm starken Zentrumbohrer drei Löcher in einer Reihe bohren und die stehenbleibenden Zwischenstege wegschneiden. Mit Hilfe eines Fachsschwanzes sägen wir die schrägen Schnitte auf der Unterseite der Platte ein und entfernen das wegzunehmende Holz mit einem Stecheisen.
Die Querleisten, 2,5 cm stark, werden so zugehobelt, dass sie recht stramm in die Schwalbenschwanzschlitze hineinpassen.
Zum Bohren der Löcher für die Beine gebrauchen wir wieder den Zentrumbohrer von 3 cm Durchmesser. Er muss bei allen vier Löchern unter demselben Winkel schräg nach außen gehalten werden.
Die Beine, aus vierseitigen 4 cm starken Leisten, deren Kanten wir abstoßen, seien nicht zu lang, etwa 48 cm lang. Sie müssen in die Löcher eingeschlagen und von oben fest verkeilt werden.
Ein Anstreichen oder Lackieren des Schemels empfiehlt sich nicht, da er eine wenig sorgfältige Behandlung vertragen muss, und sich roh am besten mit Sand und Seife reinscheuern läßt.

 



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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. Unter Umständen ist hier von Chemikalien die Rede, bei denen sich herausgestellt hat, dass sie giftig sind. Daher muss du dich auf jeden Fall erst kundig machen, was es mit den einzelnen Chemikalien auf sich hat und welche Sicherheitsvorkehrungen nötig sind, bevor du sie anwendest!
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