Pfeifrädchen


Die Beschreibung eines Trüllers erinnerte mich an ein ähnliches Spielzeug, dass wir uns einst als Jungen viel gebaut haben - das Pfeffrädchen.

 

Es bestand aus einer runden Holzscheibe mit zwei vom Mittelpunkt gleich weit entfernten Löchern. Durch diese wurde eine Schnur gezogen und dann verknüpft. Durch abwechselndes Ziehen und Nachlassen der beiden in den Händen gehaltenen Schlingen brachte man die Scheibe in dauernde vor- und rückläufige Umdrehung.


Diesen einfachen Apparat habe ich nun so erweitert, dass ich auf eine Holzscheibe von 1 cm starken Holz und 15 cm Durchmesser an der Peripherie 4 Messingsrohre anbrachte. Diese Rohre, an dem inneren Ende durch einen Pfropfen geschlossen, schneiden mit dem äußeren offenen Teil mit dem Scheibenumfang ab. Vorher habe ich diese Röhrchen durch Verschieben der Pfropfen auf einen Akkord abgestimmt. Die Benutzung des vervollkommneten Apparates ist nun die gleiche wie die des oben erwähnte, nur bringe ich hier das eine Ende der Schleife auf einen Türdrücker an, während ich auf dem anderen Ende einen Holzknebel benutze. Durch kräftige Ziehen und Nachlassen bringt dieser Trüller einen äußerst kräftig tönenden, auf- und abschwellenden Arcor hervor.


 



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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. Unter Umständen ist hier von Chemikalien die Rede, bei denen sich herausgestellt hat, dass sie giftig sind. Daher muss du dich auf jeden Fall erst kundig machen, was es mit den einzelnen Chemikalien auf sich hat und welche Sicherheitsvorkehrungen nötig sind, bevor du sie anwendest!
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