Wagenfett


Ich habe keine Ahnung, ob irgendjemand noch Wagenfett für irgendetwas benötigt. Falls aber doch, dann gibt es hier zwei Rezepte dafür:

Brüsseler Wagenfett

Wird bereitet indem man in einem eisernen Kessel 100 Th. dünnes Harzöl erhitzt, demselben unter beständigem Rühren 80 Th. gelöschten Kalk zusetzt und so lange erwärmt, bis die Mischung sirupartig geworden ist und keine Klümpchen mehr enthält, worauf man bis zum Erkalten weiterrührt. Von diesem Ansatz trägt man 135 Th. in eine warme Mischung von 15 Th. dickem Harzöl ein und rührt kräftig um, bis die Masse anfängt dick zu werden. Gewöhnlich dauert dies nur wenige Minuten; die richtige Konsistenz tritt aber meist erst nach 24 Stunden ein. Das so dargestellte Wagenfett ist von dunkelblauer Farbe; es muss butterartige Konsistenz haben und darf nicht klebrig sein.

Wagenfett n. Persoz.


Paraffinöl, rohes 60 Th.
Harzöl 60 Th.
Talg 60 Th.
Ölsäure 30 Th.

Man schmilzt den Talg, fügt die Öle hinzu und verseift nun durch Zusatz von

Kalk, gebr., gepulv. 15 Th.
Natronlauge (40° Bé) 6 Th.


 



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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. Unter Umständen ist hier von Chemikalien die Rede, bei denen sich herausgestellt hat, dass sie giftig sind. Daher muss du dich auf jeden Fall erst kundig machen, was es mit den einzelnen Chemikalien auf sich hat und welche Sicherheitsvorkehrungen nötig sind, bevor du sie anwendest!
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