Zwei verschiedene Namenstäfelchen für Garten-, Haus- und Wohnungstüren

Ein Stück gute, glatte Press-(Eisen-)pappe in Rechteckform von etwa 4,5 cm Breite und einer Länge, die der Gesamtbreite aller Buchstaben des Vor- und Zunamens einschließlich der zwischen diesen einzuhaltenden Abständen entspricht, wird mit so genanntem Goldpapier sauber überklebt und unter Druck getrocknet.

Zur Zusammenstellung des Namens schneidet man aus alten Zeitungsanzeigen schwarze, fehlerfrei gedruckte Buchstaben in der Größe von etwa 1,8 cm Höhe, 0,6 cm Breite und gewünschter Form sauber aus und klebt sie in regelmäßigen Abständen auf das Pappstück so auf, dass der volle Name von allen Kanten gleich weit absteht. Zwischen dem Vor- und Zunamen ist ein etwas größerer Abstand einzuschalten. Nach dem Trocknen wird die noch mit einem durchsichtigen und wetterfesten Lack überpinselte und abermals getrocknete Namenstafel unter ein entsprechend großes Fensterglasstück in einen selbstverfertigten farbigen Holzrahmen gebracht und mit diesem an die Türe angeschraubt.
Es können entweder nur große, oder große und kleine Buchstaben verwendet werden. Will man sich das mühsame und zeitraubende Ausschneiden derselben ersparen, dann kauft man fertige oder zeichnet sie mit Bleistift vor und zieht sie mit Tusche aus.

Unmittelbar auf Glastafeln bringt man Buchstaben an, die sich wie Abziehbilder übertragen lassen. In diesem Falle muss aber auch für einen Hintergrund gesorgt werden, von dem sich die Buchstaben auf größere Entfernung deutlich abheben.

Auf ein entsprechend großes, flaches, gerade zugeschnittenes Stück reinen, glänzenden Weißbleches, das an den beiden Schmalseiten mit je einer Öffnung für die Befestigungsnägel (-schrauben) versehen wurde, zeichnet man die Buchstaben des Namens nebst Umrahmung mit einer Tinte, die aus einer Auflösung von 1 Teil Kupfer in 10 Teilen Salpetersäure (Vorsicht) besteht, der noch 10 Teile Wasser zugesetzt wurden. Auf dieselbe Art lassen sich auch andere Aufschriften (Hausnummern, Haus- und Straßenbenennungen usw.) herstellen.

Besuchskarten werden nach Überpinselung mit einem durchsichtigen, wetterfesten Lack mit zwei Reißnägeln an die Türe geheftet, können aber auch in ein aus Laubsägeholz hergestelltes Rähmchen eingeschoben werden.

 

vor 3 Wochen

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